Qualität hat viele Ursachen

Wichtig ist uns, im Einklang mit der Natur zu arbeiten. Ohne das Wechselspiel zwischen Natur und bäuerlicher Aktivität kann es keine nachhaltige Bewirtschaftung geben. Auch unser Sohn soll in der nächsten Generation lebendige und fruchtbare Felder vorfinden, um den Betrieb weiterführen zu können.

Boden

Unser Hof liegt in einem Gebiet mit einem reinen, humosen tiefgründigen Lößboden, wie er für die Region typisch ist. Die Lößschicht hat eine Tiefe von ca. 17 m. 

Lößboden hat besondere Eigenschaften, die ihn für die Landwirtschaft so wertvoll machen: Sehr gute Wasserspeicherung, gute Bearbeitbarkeit und einen pH-Wert von 7-7,5.

Durch sparsame, angepasste Düngung (Depotdünger in mehreren Gaben) vermeiden wir Einträge bzw. Auswaschungen ins Grundwasser. Wir düngen nur soviel wie nötig, auch wenn der Ertrag dadurch etwas geringer ausfällt.

Wasser

Wir nutzen für den Hof eine eigene Wasserversorgung. Dazu haben wir einen 20 m tiefen Brunnen, aus dem wir reines Grundwasser aus den tiefen Schichten unter dem Lößboden beziehen. Zusätzlich fangen wir das Regenwasser auf dem Hof auf und nutzen es ebenfalls für die Bewässerung.

Nützlinge statt Chemie

Um Schädlinge fernzuhalten, bedienen wir uns althergebrachter Methoden: Wir nutzen kleine, gemischte Anbauflächen, setzen auf Nützlinge und beim Anbau auf besonders resistente Sorten. Das Bestäuben der Blüten übernehmen Hummeln für uns. So können wir den Einsatz von Sprühmitteln stark reduzieren - und bitten Sie, es als Zeichen für schonenden Anbau zu sehen, sollte sich doch mal ein Tierchen in den Salat oder Blumenkohl verirren.